Eigentlich gibt es in Mittelfranken nahezu in jedem Ort einen Weihnachtsmarkt. Der bekannteste ist natürlich der Nürnberger Christkindlesmarkt, der jedes Jahr über zwei Millionen Besucher aus aller Welt anzieht. Die Händler in den ca. 180 Holzbuden bieten ganz bewusst sehr traditionelle Waren feil: Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, das weltberühmt ist, und natürlich die typischen Rauschgoldengel, Spielzeug, Kerzen und vieles mehr. Und da wir in Franken sind, darf natürlich auch der echt fränkische Glühwein nicht fehlen.
Am 26. November öffnet der Weihnachtsmarkt in Fürth seine Tore. Für Kinder gibt es hier etwas ganz Besonderes: eine Krippe mit echten Schafen. Und die ca. 45 Händler werden ihre Kunden wieder mit vielen originellen Angeboten zur Weihnachtszeit überraschen.
“Ihr Kinderlein kommet” – wer kennt dieses Lied nicht? Es entstand vor langer Zeit in Dinkelsbühl, dessen Weihnachtsmarkt in dem schönen Innenhof der historischen Spitalanlage ab dem 26. November stattfindet. Auch auf diesem Weihnachtsmarkt duftet es nach Glühwein, Bratwurst, aber auch nach Gewürzkräutern und Lebkuchen.
Der Weihnachtsmarkt in Roth bietet seinen Besuchern ein Rahmenprogramm, das sich sehen lassen kann: auf einer überdachten Bühne wetteifern Zauberer, Jongleure und Tänzer um den Applaus der Marktbesucher. Wer will, kann sogar auf einer gemütlichen Kutschfahrt die weihnachtlich geschmückte Altstadt erkunden.
Auch in Ansbach wird der Weihnachtsmarktbesucher auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Eine große Holzpyramide ist mit Sicherheit das markanteste Merkmal dieses Marktes, ein beliebter Treffpunkt, wo es – natürlich – auch Glühwein und andere, nicht unbedingt alkoholische Getränke gibt.
Viel ließe sich noch erzählen von den zahllosen anderen Weihnachtsmärkten in Mittelfranken, in Städten wie Gunzenhausen, Schwabach, Feuchtwangen oder Bad Windsheim. Wer jetzt neugierig geworden ist, dem sei nur geraten, sich einfach selbst auf den Weg zu machen auf eine Entdeckungsreise ins schöne Mittelfranken.