Weihnachtsmarkt Unterfranken

Die Weihnachtszeit rückt näher und man denkt zuerst an den Weihnachts-Markt. Er ist der erste Angelpunkt aller Vorfreude auf Weihnachten.
Auch in diesem Jahr werden sich in ganz Deutschland zur Adventszeit die Pforten der Weihnachtsmärkte öffnen. Die Dauer der Betriebsamkeit der Märkte ist in den meisten Fällen von der Größe der Stadt abhängig. Die großen Städte halten ihre Märkte von Anfang Dezember bis kurz vor Heiligabend geöffnet.
Wenn wir uns auf den Weihnachtsmarkt freuen, dann freuen wir uns auf Weihnachtsbaumschmuck, Pyramiden, Räuchermänner und Nussknacker aus dem Erzgebirge, Geschmitztes aus Bayern, Krippen und Kerzenschein.
Der weihnachtliche Lichterglanz und die Lieder unserer Jüngsten vom Nikolaus und dem Christkind nehmen uns ganz schnell gefangen.
Zur Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt gehören Lebkuchen, Stollen, Glühwein mit Zimt, Marzipan, gebrannte Mandeln, Bratäpfel – aber auch Nürnberger Würstchen, Gegrilltes und verschiedenste Fondues.
Besonders anziehend sind die Weihnachtsmärkte dort, wo man sie mit dem historischen Flair der Innenstadt und Traditionen verbinden kann. Hierfür ist das romantische Frankenland geradezu ideal.
Christkindl-Märkte in Nürnberg und Rothenburg ob der Tauber sind mittlerweile weltbekannt geworden und gehören zum absoluten Muss ausländischer und deutscher Touristen.
Die Weihnachtsmärkte werden vielerorts mit kleinen Umzügen eröffnet oder die Sternsinger geben den Weihnachtsmarktrubel frei.

Wenn die Weihnachtsmärkte Unterfrankens locken…

In allen drei Regionen Frankens rüstet man beizeiten bei den Vorbereitungen zum Weihnachtsmarkt. Er wird geplant, gehämmert – die Lichterketten werden gespannt und der übergroße Weihnachtsbaum, um den sich das bunte Treiben abspielen wird, muss geschmückt werden. Bunte Rahmenprogramme werden allerorts einstudiert. Ob für groß, ob für klein – für jeden ist beim Kultur- und Warenangebot etwas dabei. Vielerorts wird auch Türchen für Türchen am großen Weihnachtskalender geöffnet und das spiegelt sich in den kulturellen Darbietungen wieder. Franken wird zum Weihnachts-Wunderland und keine Region will dabei der anderen nachstehen. Gemeinsames Beschreiten der Krippenwege sowie herausragende Weihnachtskonzerte in Kathedralen und Kirchen, auf Schlössern und Burgen sind absolute Höhepunkte der Zeit der Weihnachtsmärkte.
Es scheint eine Zauberhand im Spiele zu sein, wenn in Schweinfurt, Aschaffenburg oder Würzburg das Christkind das farbenfrohe Treiben feierlich eröffnet. Besonders die kleinen oder nur am Wochenende geöffneten Weihnachtsmärkte in den anderen Städten mit weniger Einwohnern sind reizvoll wie in den unterfränkischen Orten Heilsbronn, Eschenau, Sommerhausen Hambach, Schonung, Knetzgau, Eltinghausen, Bad Kissingen, Haßberge, Hofheim, Miltenberg, Werneck oder in den kleinen Orten der fränkischen Rhön wie Obereisbach oder Heiligenmühle.
Ein besonderes Highlight ist der Künstler-Weihnachtsmarkt im Innerhof des Rathauses von Würzburg. In Aschaffenburg bildet die mächtige Kulisse der Johannisburg die historische Kulisse für den Weihnachtsmarkt und macht die besondere fränkische Atmosphäre aus. Etwas Besonderes in Schweinfurt wird in diesem Jahr der große Advents-Kalender neben der Bühne des Weihnachtsmarktes sein. An dem von Schweinfurter Schülern gebauten Kalender wird jeden Tag ein Türchen geöffnet. Der Weihnachtsmarkt in Rüppertshütte ist nur am zweiten Adventswochenende geöffnet, wird aber als Wald-Weihnachtsmarkt besonderer Anziehungspunkt sein.

All diesen Weihnachtsmärkten in den unterfränkischen Städten ist die Achtung vor der Historie zueigen. Sie bemühen sich um das Traditionelle, um das echte und unverfälschte Fränkische und lassen so das fränkische Wunderweihnachtsland wieder aufleben.

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